Regel 4 – PKW-Abstellplätze müssen erreichbar sein

Auch in den Garagen wird nicht genug daran gedacht, wer in Zukunft das Gebäude bewohnen wird – bzw. ob die Garage in 20 Jahren vielleicht anders genützt werden kann.


In Norwegen beispielsweise gibt es Pläne, die Garagen so umzubauen, dass sie für Fischzucht (ja, wirklich!) genützt werden können. Oder – weniger spektakulär – als Zwischenlager für die letzte Meile der Zustellung.


Es beginnt aber schon dort, wo bei manchen Stellplätzen auf beiden Seiten Wände errichtet werden – was das Ein- und Aussteigen jedes Mal zu einem Akrobatikakt macht, besonders dann, wenn Kinder auf Rücksitzen untergebracht und angegurtet werden sollen.


Und bei Luxuswohnungen haben eben auch die Autos nicht Standardbreite und oft auch nicht Standardabstand zum Boden. Der Schaden an den Wänden der Garage ist da noch gering im Vergleich zum Ärger, wenn der Lack beim brandneuen Sportwagen an zu engen Radien leidet.


Sonst? Da wären noch Anschlüsse für E-Fahrzeuge, helles Material und Ausleuchtung, Sicherheitseinrichtungen und vieles mehr zu bedenken – wenn man es richtig machen will!


Noch ein Denkansatz: Wenn die Straßen als Räume zur Erholung gestaltet werden, wird die Motivation, die Garagenabstellplätze für die Autos zu nützen, größer.

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