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1.200 € /m² – durchschnittliche Sanierungskosten bei Bestandswohnungen
Eine passende Wohnung wurde gefunden, der Preis passt, die Lage stimmt. Bei der Besichtigung schaut man dann aber doch genauer hin als im Inserat. Die Küche ist von 1990, das Bad braucht dringend etwas Frische. Kein Drama, denkt man sich, das kriegen wir schon hin. Und schon beginnt die gedankliche Reise: ein bisschen streichen hier, neue Fliesen dort. Das Problem dabei: Wer bei Sanierungskosten auf sein Bauchgefühl hört, liegt meistens deutlich daneben. Durchschnittlich 1.20


Zahl der Woche: 18 Monate – Planung und Genehmigung im Wohnbau
Wer bei einer Baustelle eines neuen Wohnbauprojektes vorbeigeht, wird nicht nur vom Lärm der Maschinen, Beton und Kränen begleitet, sondern auch von dem Eindruck, wie schnell diese Gebäude wachsen. Diese Gebäude entstehen aber nicht nur auf der Baustelle, sondern davor am Schreibtisch, begleitet von viel Bürokratie. Diese Bürokratie führt dazu, dass es im Durchschnitt rund 18 Monate dauert, bis wir überhaupt die ersten Bewegungen auf einer Baustelle sehen. Und das ist nur der


15 % – Preisabschlag bei Wohnungen ohne Lift
Man steht im Erdgeschoss, schaut ins Stiegenhaus und weiß eigentlich schon, was kommt. Drei, vier oder fünf Stockwerke nach oben – mit dem 7 kg schweren Einkaufssackerl in der Hand. Spätestens in diesem Moment wird klar, dass der Weg zur Wohnung Teil der Immobilie ist. Und genau dieser Weg wirkt sich nicht nur im Alltag aus, sondern auch im Wert. Wohnungen in Altbauten ohne Lift werden im Schnitt rund 15 % niedriger gehandelt als vergleichbare Objekte mit Aufzug. Na und? Nun,


Minus 18 % Rückgang der Investitionen in Wohnbau seit 2022
Preise oder Nachfrage sind häufig die Themen, die man im Zusammenhang mit dem Immobilienmarkt hört. Was im Hintergrund passiert, ist für viele weniger sichtbar: Wie viel tatsächlich gebaut wird. Exakt an dieser Stelle wird eine klare Wandlung sichtbar. Nach der Zinswende im Jahr 2022 sind die Investitionen in den Wohnungsbau um rund 18 % gesunken. Zahlreiche Projekte wurden entweder verschoben, oder vorläufig nicht realisiert. Obwohl es auf den ersten Blick wie eine bloße Bra


1,4 % – Wertverlust bei energetisch schlechtem Bestand
Beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie spielen viele Faktoren zusammen. Lage, Größe oder Zustand stehen meist im Vordergrund. In den vergangenen Jahren gewann jedoch auch der energetische Standard eines Gebäudes stark an Bedeutung. Und dieser Faktor macht sich nicht nur bei der Entscheidung, sondern auch beim Preis der Immobilie bemerkbar. Studien zeigen, dass energetisch schlechte Gebäude rund 1,4 % Wert pro Jahr verlieren. Das klingt zunächst überschaubar, summiert sich ab


64 % der Projektentwickler verschieben Wohnbauprojekte
Der Wohnungsmarkt wird häufig über Nachfrage beschrieben. Weniger sichtbar ist, was auf der Angebotsseite passiert. Dabei entscheidet genau dort, wie viel Wohnraum in den kommenden Jahren tatsächlich entsteht. Aktuell zeigt sich eine Entwicklung, die langfristige Folgen haben kann. Branchenumfragen zufolge haben rund 64 % der Projektentwickler geplante Wohnbauprojekte verschoben oder passen ihre Planungen an. Hinter dieser Zahl stehen vor allem veränderte Rahmenbedingungen. S


Neubauwohnungen werden kompakter
Wer sich Wohnungen ansieht, die vor zehn oder fünfzehn Jahren gebaut wurden, und mit aktuellen Neubauwohnungen vergleicht, bemerkt einen Unterschied. Wohnungen von damals wirken großzügiger, Flure breiter, oft gibt es ein zusätzliches Zimmer. In vielen aktuellen Projekten ist das anders. Marktanalysen zeigen, dass Neubauwohnungen heute um ca. 9 m² kleiner gebaut werden als noch vor etwa zehn Jahren. Das ist kein Zufall. Diese Entwicklung hängt vor allem mit den Rahmenbedingun


4,7 % Leerstand in Österreich
Der Begriff Leerstand taucht im wohnungspolitischen Diskurs regelmäßig auf. Oft entsteht dabei der Eindruck, als gäbe es genügend Wohnungen, sie würden nur nicht genutzt. Ein Blick auf die Zahlen zeigt jedoch ein differenzierteres Bild. In Österreich liegt die Leerstandsquote aktuell bei rund 4 bis 5 Prozent, je nach Region und Definition. Diese Quote umfasst sehr unterschiedliche Situationen. Dazu zählen Wohnungen, die gerade den Eigentümer wechseln, Objekte in Sanierung ode


Steigende Wohnkosten – eine wachsende Belastung
Wohnen ist in den vergangenen Jahren schrittweise teurer geworden. Nicht durch einen einzelnen Faktor, sondern durch viele kleinere Veränderungen, die sich im Alltag bemerkbar machen. Mieten, Betriebskosten und Energie haben angezogen – oft nicht abrupt, sondern Jahr für Jahr. Was dabei leicht übersehen wird, ist die Wirkung dieser Entwicklung. Steigende Wohnkosten lassen sich kaum ausgleichen, unabhängig davon , ob jemand mietet oder im Eigentum lebt. Ein größerer Teil des m


43 % der österreichischen Haushalte wohnen zur Miete
Wer über den österreichischen Wohnungsmarkt spricht, denkt zuerst an Eigentum, an Kaufpreise, Zinsen oder die Frage, ob sich der Erwerb noch lohnt. Dabei gerät oft aus dem Blick, dass ein großer Teil des Wohnens ganz anders organisiert ist. 43 % der österreichischen Haushalte leben zur Miete. Fast jeder zweite. Das wirkt auf den ersten Blick unspektakulär. In der Praxis sagt es jedoch viel über die tatsächliche Struktur des Marktes aus. Mieten ist in Österreich kein Übergangs


Zuversicht
Es gibt Momente im Jahr, in denen alles stiller wird.Momente, in denen wir – trotz Termindruck, Marktbewegungen und all den Fragen, die uns die Welt täglich stellt – einen Schritt zurücktreten. Und plötzlich merken wir: Zwischen all den Fundamenten, die wir für andere schaffen, braucht auch unser eigenes eines – ein Fundament aus Vertrauen und Zuversicht. Dieses Jahr hat uns gezeigt, wie wertvoll Beständigkeit ist. Wie wichtig Orte sind, die Halt geben. Wie viel Kraft ein Rau


Besser fix als sorry!
Laut jüngster Daten lag der Anteil rein variabel verzinster Wohnbaukredite (also ohne Zinsbindung) bei Neuabschlüssen 2025 bei rund 19 % . Umgekehrt bedeutet das: 81,0 % aller neuen Wohnbaukredite wurden mit Fixzinsbindung oder in Mischformen abgeschlossen. Der Grund: Die Zinsdifferenz zwischen Fixzinsbindung und variabler Verzinsung ist aktuell sehr gering. Fixzinsdarlehen sind nicht viel teurer als – teilweise sogar günstiger als – Kredite mit variablen Zinsen. Und offenba


Österreich betoniert sich zu – 16 Fußballfelder täglich!
Österreich verbaut jeden Tag rund 11 Hektar Boden – das entspricht etwa 15 bis 16 Fußballfeldern täglich. Eine Fläche, die sich kaum vorstellen lässt, aber spätestens dann greifbar wird, wenn man sich überlegt, wie viele Felder, Wiesen und Äcker dafür verschwinden. Was dabei verloren geht, ist mehr als nur Landschaft. Versiegelter Boden kann kein Wasser speichern, kein CO₂ binden und kein Leben hervorbringen. Stattdessen entstehen Supermärkte mit riesigen Parkflächen, verstre


1,7 Millionen unsanierte Gebäude in Österreich
Sanieren statt abwarten – der Altbestand ist Österreichs schlafendes Kapital 1,7 Millionen Gebäude in Österreich sind unsaniert. Das ist keine Statistik, das ist ein Weckruf. Denn in diesen Mauern steckt nicht Vergangenheit, sondern Zukunft – wenn wir sie endlich als das sehen, was sie sind: ein riesiges Nachhaltigkeits-, Wert- und Innovationspotenzial , das brachliegt. Ein Whitepaper des Beratungsunternehmens M.O.O.CON spricht es offen aus: Wir müssen bestehende Gebäude als


Leerstand oder Phantom? Die – durchaus diskutierte – Zahl von 230.000 leerstehenden Wohnungen in Österreich
Dass in Österreich angeblich 230.000 Wohnungen leerstehen , ist immer wieder ein Fokus der öffentlichen Debatte. Diese Zahl stützt sich dabei auf eine Greenpeace-Berechnung, der zufolge man unter konservativen Annahmen auf jenen Bestand komme, der prinzipiell für eine Leerstandsabgabe in Betracht gezogen werden könnte. Doch schon beim Blick hinter die Zahl offenbart sich: Leerstand ist kein homogenes Phänomen, und die bloße Quantifizierung ist – zumindest derzeit – mit beträc


Zahl der Woche: 1,6% - Baukosten im Wohnbau: Die Inflation läuft davon
Wer dieser Tage baut, merkt es sofort: Es wird teurer. Doch ein Blick auf die Statistik zeigt ein überraschendes Bild – die Baukosten für...


Zahl der Woche: 4.382
Österreichs Bauwirtschaft meldet vorsichtige Lebenszeichen: 14.992 Wohnungen wurden im ersten Quartal 2025 bewilligt – ein Plus von 5 % ...


Garagenplätze: Das ungeliebte Stiefkind der Stadtplanung
Wer heute Immobilienprojekte in den Städten betrachtet, stößt unweigerlich auf ein Phänomen: den radikalen Sparkurs bei Garagenplätzen....


Gemeinden im Blindflug – wenn Raumplanung fehlt
Rund 42 Prozent aller Gemeinden in Österreich verfügen über kein aktives Raumordnungs- oder Leerstandsmanagement. Das klingt nach einer...


Österreichs Liebe zum Einfamilienhaus – ein teurer Luxus für Klima und Boden
Mehr als 80 Prozent der Neubauten in Österreich sind nach wie vor Einfamilienhäuser (15.189 waren es 2023). Diese Zahl überrascht auf den...
Perspektiven
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